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Merck Finck & Co - aktuellHarmonie in Form und FarbeBereits die 4. Vernissage veanstaltete Merck Finck & Co, Privatbankiers in Aachen. Im Mittelpunkt standen dieses Mal Skulpturen und Gemälde der Künstler Dagmar Kürsch und Gerd Beisbarth. Die Steinskulpturen der Bildhauerin Dagmar Kürsch lassen immer den dahinter verborgenen, realen Gegenstand erblicken. Laut Dr. Marga van den Heuvel, Kunsthistorikerin, lässt sich die Liebe der Künstlerin zu Skulpturen, die gen Himmel schauen auch in dieser Ausstellung entdecken.
Gerd Beisbarths ungegenständliche oder auch nicht figürliche Malerei gehört stilistisch in den Bereich der konkreten Kunst. Er malt keine Abstraktionen nach Natureindrücken, sondern arbeitet ausschließlich mit Fläche, Raum und Linie, Hell und Dunkel, Licht und Bewegung sowie Form und Farbe, wobei die gestalterischen Mittel selbst Darstellungsgegenstand werden. Für seine Gemälde verwendet er Maltechniken, die teils schon die alten Ägypter und Griechen, sowie später die italienischen Maler aus der Zeit des 13. Jahrhunderts für ihre Tafelbilder benutzten. Für drei Gemälde hat der Maler das Kolorit Gelb, Blau und Rot verwendet. Bei den Objekten, die er absichtlich in dieser Farbreihenfolge aufgehängt hat, konnten die rund 70 Besucher, die differenzierenden Farbtemperaturen wahrnehmen, die eine raumbildende Wirkung erzeugen. Um die Symbiose zwischen Bildhauerei und Malerei leibhaftig erleben zu können, empfiehlt sich natürlich ein Besuch der Ausstellung. Hingewiesen sei an dieser Stelle auf ein Gemälde mit ‚schmutzig' wirkenden Weiß- und Ockertönen (im Flur). Für das Auge beginnt ein flirrendes Spiel von Licht und Schatten sowie von Fläche und Tiefe. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Juni 2010 in den Räumen von Merck Finck & Co, Privatbankiers in Aachen zu sehen.
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