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Merck Finck - KunstBedeutende Worte, die Gesichter formenWie nur durch die unterschiedliche Fettung von Buchstaben wahre Kunstwerke entstehen können, zeigt der Künstler Sascha A. Lehmann auf einer Vernissage bei Merck Finck & Co, Privatbankiers in Köln. „Wortmalerei" nennt der 1975 geborene Künstler seinen seit 2005 entstehenden Werkzyklus, der in maximaler Intensität seine beiden künstlerischen Schwerpunkte, das Schreiben und die Malerei, zusammenführt. In seiner aktuellen Ausstellung "Saxa - Bilder. Bilder. Nichts als Worte." ist diese außergewöhnliche Technik zu bewundern. "Ich habe mit der Technik einen Weg gefunden, meinen Texten ein Gesicht zu geben", sagt der Künstler. Offensichtlich verlief die Suche erfolgreich. Lehmann schafft zumeist Portraits, die durch ihre Art zwangsläufig mehrdimensional sind. Hierbei kann es sowohl zu einer Verdichtung von Person und Text als auch einer Kontrastierung bzw. Widersprüchlichkeit beider kommen. Nelson Mandela aus den Worten seiner eigenen Friedensnobelpreis-Rede ist ein Beispiel für ersteres, Papst Benedetto aus denen eines Beipackzettels einer Anti-Baby-Pille wohl eher nicht. Bis heute entstanden so bereits mehr als 50 Bilder. Die Ausstellung kann noch bis zum 30. Juni in den Räumen von Merck Finck & Co in Köln besucht werden. | ||