Kommende Woche tagen – was selten innerhalb einer Woche vorkommt – alle vier wichtigsten Notenbanken: „Von der EZB bis zur Fed – die Notenbanken dürften einhellig auf die Gefahr steigender Energie- und damit Verbraucherpreise durch den Iran-Konflikt verweisen und erst einmal die Füße stillhalten“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck weiter: „Mit zunehmenden Zweifeln im Markt hinsichtlich eines sehr kurzen Krieges nehmen die Ängste hinsichtlich mehr Inflation und höherer Zinsen zu.“ Dennoch gelte: „Sollte der Krieg nicht allzu lange andauern, bleiben weitere Leitzinssenkungen – angeführt von der US-Notenbank – unser Basisszenario. Und weiter: „Die Märkte bleiben nervös und die Volatilität damit hoch.“


Datenseitig erwartet uns kommende Woche auf der Makroseite nur wenig: In den USA stehen am Montag die Industrieproduktion im Februar und am Mittwoch die Auftragseingänge auf der Agenda. In Großbritannien wird der Arbeitsmarktbericht für Januar wohl die wichtigste Veröffentlichung sein.


In Deutschland werden am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen für den laufenden Monat März (auch für die Eurozone) veröffentlicht. Für den Euroraum insgesamt stehen mit den finalen Inflationszahlen für Februar am Mittwoch die wichtigsten Daten an.


In Asien stehen am Montagmorgen Chinas Monatszahlen für Industrie und Einzelhandel für den Februar im Rampenlicht. Und in Japan kommen am Donnerstag noch einige Industriedaten.

 

Robert Greil
Chefstratege 
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK

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