Kommende Woche könnten wichtige Frühindikatoren die Erholungstendenzen der deutschen Wirtschaft bestätigen: „Sowohl das Ifo-Geschäftsklima als auch das GfK-Konsumklima sollten eine leicht steigende Tendenz aufweisen“, erwartet Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck: „Nach und nach sollten die auf Infrastruktur- und Militärinvestitionen auch auf andere Branchen ausstrahlen.“ Greil: „In Summe sind 2026 immerhin wieder zu gut ein Prozent Wirtschaftswachstum drin – was allerdings an den Aktienmärkten weitgehend eingepreist scheint.“
In Deutschland stehen diese Woche außer dem Ifo-Geschäftsklima am Montag und dem GfK-Konsumklima am Mittwoch ebenfalls an diesem Tag mit den finalen Daten zum Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2025 sowie den vorläufigen Februar-Inflationszahlen und dem entsprechenden Arbeitsmarktbericht weitere wichtige Schlüsselindikatoren auf der Agenda.
Zuvor werden am Mittwoch die finalen Januar-Preisdaten für die Eurozone publiziert, sowie am Folgetag das ebenfalls finale Verbrauchervertrauen für den Februar. In Großbritannien steht am Freitag noch das GfK-Verbrauchervertrauen an.
Auf der anderen Seite des Atlantiks kommen am Montag Auftragseingangsdaten für den Dezember, gefolgt vom US-Verbrauchervertrauen im Februar am Dienstag. Und in Japan kommen am Freitag mit den Einzelhandelsumsätzen und Industriezahlen für Januar noch harte Konjunkturdaten.
Robert Greil
Chefstratege
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK



