"Nächste Woche kommen die Datenstunden der Wahrheit"
Kommende Woche werden eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten schwächer als zuletzt ausfallen: „Nächste Woche drohen die Datenstunden der Wahrheit – denn erstmals wird eine Reihe von Konjunkturzahlen die Folgen des Iran-Kriegs widerspiegeln“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck weiter: „Gerade die Einkaufsmanagerindizes dürften sich im März spürbar eingetrübt haben, genauso wie das Ifo-Geschäftsklima.“ Und weiter: „Auf der Verbraucherseite wird der Anstieg der Energiepreise beim EU-Verbrauchervertrauen genauso wie beim deutschen GfK-Konsumklima erste Spuren hinterlassen haben.“ Sein Fazit: „Hält der Iran-Krieg die nächsten Wochen mit anhaltenden Ölpreisen über 100 US-Dollar bei fortgesetzter Schließung der Straße von Hormus an, werden sich die Wirtschaftsindikatoren und mit ihnen zumindest die kurzfristigen Wachstumsperspektiven im April noch spürbar weiter eintrüben – in diesem Fall würden die Stagflationsängste zunehmen.“
Robert Greil
Chefstratege
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK



