Trotz aller geopolitischen Schlagzeilen hat der Internationale Währungsfonds seine globale Wachstumsprognose für 2026 von 3,1 % auf 3,3 % angehoben. „Die Weltwirtschaft trotzt der geopolitischen Unsicherheit“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck weiter: „Solange der von den USA vor China und Europa angeführte Konjunkturaufschwung anhält, sollte der Börsentrend trotz aller geopolitisch verursachten Volatilitätssprünge nach oben gerichtet bleiben.“ Greil: „Gerade das US-Wachstum wird aus meiner Sicht weiterhin deutlich unterschätzt. Wir bleiben bei Aktien inklusive der Wall Street weiterhin – im Rahmen unserer breit diversifizierten Anlagestrategie – übergewichtet.“

Zahlreiche Konjunkturdaten dürften nächste Woche größtenteils den teils auch nur leicht positiven Konjunkturtrend bestätigen. Dazu gehören in den USA das Verbrauchervertrauen im Januar am Dienstag sowie Auftragseingangszahlen am Donnerstag.

In Deutschland wird der Fokus zu Wochenbeginn auf dem Ifo-Geschäftsklima für Januar liegen, das wie das GfK-Konsumklima am Mittwoch etwas besser als zuletzt erwartet wird. Am Freitag folgen dann noch der Arbeitsmarktbericht für Januar, die vorläufigen Inflationsdaten für Januar sowie das Bruttoinlandsprodukt für das Schlussquartal 2025.

In der Eurozone liegt der Fokus am Donnerstag auf dem Wirtschaftsvertrauen im Januar sowie am Freitag auf dem Dezember-Arbeitsmarktbericht und einer weiteren Prognose der Wirtschaftsleistung im vierten Quartal des Vorjahres.

Und während in Japan am Freitag mit den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion im Dezember harte Daten veröffentlicht werden, richten sich die Blicke ab Samstag (morgen in einer Woche) auf eine Serie von chinesischen Einkaufsmanagerindizes.

Robert Greil, CFA, 
Chefstratege 
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK

Kontakt