Trotz der erneuten Zollunsicherheit und aller geopolitischen Sorgen bleibt der globale Konjunkturtrend aufwärtsgerichtet: „Die Weltwirtschaft wächst über Trend und die Märkte haben sich an einige anhaltende Unsicherheiten wie etwa an der Zollfront gewohnt“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck: „Wir bleiben für die globalen Aktienmärkte positiv.“ Und weiter: „Für unsere Anlagestrategie bedeutet das unverändert Aktienmarktzuwächse laufen lassen und das Verlustpotential durch eine breite Diversifizierung mit Absicherungsbausteinen begrenzen.“


Kommende Woche stehen auf der Makroseite einige US-Daten im Mittelpunkt: angefangen vom Arbeitsmarktbericht für Februar am Freitag bis hin zu den wichtigen „ISM“-Einkaufsmanagerindexberichten bereits am Montag für das verarbeitende Gewerbe sowie am Mittwoch für den Dienstleistungsbereich. Beim Arbeitsmarktbericht wird für die Fed wichtig sein, ob sich der gute Trend vom Januar im Februar bestätigt – was die Fed-Zinssenkungsphantasien weiter dämpfen könnte.


Zudem werden für die USA, wie auch für Europa inklusive Deutschlands, und für Japan am Montag und Mittwoch die finalen S&P-Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. In der Eurozone rücken am Dienstag auch noch die vorläufigen Februar-Inflationszahlen ins Rampenlicht, bevor am Mittwoch der Arbeitsmarktbericht für Januar sowie am Freitag eine neue Schätzung des Bruttoinlandsprodukts für das Schlussquartal 2025 folgen. Für Deutschland werden zudem am Freitag die Auftragseingänge der Industrie vom Januar erwartet.


Auf asiatischer Seite richtet sich der Fokus am Montag und Mittwoch auch noch auf eine Reihe neuer chinesischer Einkaufsmanagerindices für Februar. Und in Japan kommt am Dienstag der Januar-Arbeitsmarktbericht.

 

Robert Greil
Chefstratege 
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK

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