Trotz der anlaufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage angespannt. „Solange beide Seiten auf ihre Maximalforderungen bestehen, sieht es nicht gerade nach großer Entspannung aus“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck weiter: „Nachdem eine schnelle Einigung eher unwahrscheinlich wirkt, dürften die Finanzmärkte volatil bleiben.“ Greil: „Der Druck auf die Trump-Administration ist allerdings allein schon wegen der Zwischenwahlen im Herbst immens hoch, den Krieg zu beenden.“
Somit bleiben auch die Inflationsraten vorerst im Aufwärtstrend. In den USA dürften die am Dienstag anstehenden Produzentenpreise für den Kriegsmonat März diesen Trend bestätigen. Am Mittwoch wird dann der „Beige Book“- Konjunkturbericht der Fed die US-Wirtschaft beleuchten, bevor am Donnerstag die Industrieproduktionszahlen für den März kommen.
In der Eurozone wird die Industrieproduktion für Februar am Mittwoch publiziert. Tags darauf folgen die finalen März-Inflationszahlen, bevor am Freitag die Handelsbilanz für Februar auf dem Plan steht. Dazu ergänzend werden in Großbritannien am Donnerstag die Zahlen zur Industrieproduktion und zur Bruttoinlandsentwicklung, jeweils vom Februar, bekannt gegeben.
Ein besonderer Fokus liegt kommende Woche auf China, wo am Donnerstag das Wirtschaftswachstum des ersten Quartals ansteht, zusammen mit den März-Daten zu Industrieproduktion und Einzelhandel.
Robert Greil
Chefstratege
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK



