Energiepreise als Damoklesschwert für das zarte Konjunkturpflänzchen
Das besser als erwartete Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal weckt Hoffnungen: „Das Konjunkturpflänzchen im Euroraum wie in Deutschland keimt langsam etwas auf“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck schränkt allerdings ein: „Das größte Damoklesschwert sind anhaltend spürbar erhöhte Energiepreise infolge des Iran-Konflikts – sie können den positiven Wachstumstrend auch sehr schnell wieder abwürgen.“ Greil weiter: „Am ehesten dürften die Energiepreise die wirtschaftliche Erholung zwar verlangsamen, aber nicht abwürgen – was gerade für die deutsche Wirtschaft nach ihrer langen weitgehenden Stagnationsphase eine positive Entwicklung wäre.“
In den USA richtet sich der Fokus zum Wochenauftakt auf den ISM-Einkaufsmanagerbericht für das verarbeitende Gewerbe im Juli. Am Montag und Mittwoch folgen zudem die finalen Einkaufsmanagerindizes für Juli. Am Dienstag werden die Auftragseingänge der US-Industrie sowie die Handelsbilanz für Juni veröffentlicht, bevor am Mittwoch auch noch der ISM-Einkaufsmanagerbericht für den Dienstleistungssektor folgt. Und am Freitag kommt das eigentliche Makrodaten-Highlight der Woche: der Arbeitsmarktbericht für Juli.
In der Eurozone inklusive Deutschlands werden – wie auch in Japan – am Montag und Mittwoch ebenfalls die finalen Einkaufsmanagerindizes für Juli veröffentlicht. Am Mittwoch folgen dazu die Produzentenpreise vom Juni, bevor am Donnerstag die entsprechenden Einzelhandelsumsätze auf der Agenda stehen. In Deutschland werden die Einzelhandelsumsätze bereits am Montag publiziert. Am Donnerstag folgen die Auftragseingänge der Industrie im Juni, bevor am Freitag die Zahlen zur Industrieproduktion sowie die Handelsbilanz für diesen Monat kommen.
In Asien richtet sich die Aufmerksamkeit auf China, wo am Montag und Mittwoch die Einkaufsmanagerindizes für Juli veröffentlicht werden. Am Freitag folgt die Handelsbilanz für Juli, bevor am Sonntag in einer Woche die Inflationsdaten sowie die Produzentenpreise für Juli anstehen.
In den USA richtet sich der Fokus zum Wochenauftakt auf den ISM-Einkaufsmanagerbericht für das verarbeitende Gewerbe im Juli. Am Montag und Mittwoch folgen zudem die finalen Einkaufsmanagerindizes für Juli. Am Dienstag werden die Auftragseingänge der US-Industrie sowie die Handelsbilanz für Juni veröffentlicht, bevor am Mittwoch auch noch der ISM-Einkaufsmanagerbericht für den Dienstleistungssektor folgt. Und am Freitag kommt das eigentliche Makrodaten-Highlight der Woche: der Arbeitsmarktbericht für Juli.
In der Eurozone inklusive Deutschlands werden – wie auch in Japan – am Montag und Mittwoch ebenfalls die finalen Einkaufsmanagerindizes für Juli veröffentlicht. Am Mittwoch folgen dazu die Produzentenpreise vom Juni, bevor am Donnerstag die entsprechenden Einzelhandelsumsätze auf der Agenda stehen. In Deutschland werden die Einzelhandelsumsätze bereits am Montag publiziert. Am Donnerstag folgen die Auftragseingänge der Industrie im Juni, bevor am Freitag die Zahlen zur Industrieproduktion sowie die Handelsbilanz für diesen Monat kommen.
In Asien richtet sich die Aufmerksamkeit auf China, wo am Montag und Mittwoch die Einkaufsmanagerindizes für Juli veröffentlicht werden. Am Freitag folgt die Handelsbilanz für Juli, bevor am Sonntag in einer Woche die Inflationsdaten sowie die Produzentenpreise für Juli anstehen.
Robert Greil
Chefstratege
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK
