US-Inflation: wahlentscheidend, aber vorerst nicht leitzinsentscheidend
Kommenden Mittwoch stehen die US-Inflationsdaten für Juli auf der Makro-Agenda: „Im August dürfte die 3,5-Prozent-Inflationsrate vom Juli weitgehend stabil geblieben sein“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck: „Nachdem die US- Administration gegenüber dem Iran zumindest im Vorfeld der Midterms zunehmend kompromissbereit zu sein scheint, um die Energiepreise und damit die Inflation niedrig zu halten, dürften die Republikaner gute Chancen auf eine Verteidigung ihrer knappen Mehrheit im Senat haben, während jene im Repräsentantenhaus am ehesten an die Demokraten gehen dürfte.“ Greil weiter: „Anders als für die Wahlen dürfte für die nächsten Fed-Zinsentscheidungen dagegen weniger die Inflation als der US- Arbeitsmarkt entscheidend sein. Sollte dieser weiter Stärke zeigen, würde der Zinsanhebungsdruck steigen – wobei Kevin Warsh eher an Zinssenkungen gelegen sein dürfte. Den Weg dazu könnten die Ergebnisse seiner ‚5 Taskforces‘ weisen.“
Den Inflationsdaten folgen in den Staaten am Donnerstag die Produzentenpreise sowie am Freitag die Einzelhandelsumsätze ebenfalls für Juli sowie das von der Michigan-Universität erhobene vorläufige Verbrauchervertrauen für August.
In der Eurozone werden am Donnerstag Industrieproduktionsdaten und am Freitag die zweite Schätzung des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal sowie die Handelsbilanz für Juni publiziert. Und bei uns in Deutschland stehen am Mittwoch die finalen Juli-Inflationsdaten auf der Agenda. Im Vereinigten Königreich sind die Highlights am Donnerstag das vorläufige Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie Industrie, Handelsbilanz und Bruttoinlandsproduktdaten für Juni.
Asienseitig wird der Fokus wohl auf den bereits diesen Sonntag anstehenden Verbraucher- und Produzentenpreisen für Juli liegen.
Den Inflationsdaten folgen in den Staaten am Donnerstag die Produzentenpreise sowie am Freitag die Einzelhandelsumsätze ebenfalls für Juli sowie das von der Michigan-Universität erhobene vorläufige Verbrauchervertrauen für August.
In der Eurozone werden am Donnerstag Industrieproduktionsdaten und am Freitag die zweite Schätzung des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal sowie die Handelsbilanz für Juni publiziert. Und bei uns in Deutschland stehen am Mittwoch die finalen Juli-Inflationsdaten auf der Agenda. Im Vereinigten Königreich sind die Highlights am Donnerstag das vorläufige Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie Industrie, Handelsbilanz und Bruttoinlandsproduktdaten für Juni.
Asienseitig wird der Fokus wohl auf den bereits diesen Sonntag anstehenden Verbraucher- und Produzentenpreisen für Juli liegen.
Robert Greil
Chefstratege
MERCK FINCK A QUINTET PRIVATE BANK
