Quintet verkündet solides Ergebnis für 2025 mit Zuwächsen beim Kundenvermögen und starker Kapitalausstattung

• Nettogewinn von 66,3 Millionen Euro erzielt

• Gesamterträge weitestgehend stabil bei 552,7 Millionen Euro

• Kosten auf 466,2 Millionen Euro gesenkt

• Gesamtkundenvermögen bei 105,1 Milliarden Euro

• Cost-Income-Ratio sinkt auf 84,4 % 

• CET1-Ratio steigt auf 22,5 %, und somit deutlich über regulatorischen Schwellenwert 

 

Luxemburg, 30. März 2026: Die Quintet Private Bank, Muttergesellschaft von Merck Finck, mit Hauptsitz in Luxembourg und Niederlassungen in weiten Teilen Europas und im Vereinigten Königreich hat heute ihre Finanzergebnisse für das Jahr 2025 vorgelegt und berichtet über einen Nettogewinn für das Gesamtjahr von 66,3 Millionen Euro.

Die Gesamterträge für 2025 blieben annähernd stabil bei 552,7 Millionen Euro, (Vorjahr: 571,8 Millionen Euro), was auf einen niedrigeren Zinsüberschuss in einem niedrigeren Gesamtzinsumfeld zurückzuführen ist. Die Aufwendungen der Gruppe sanken auf 466,2 Millionen Euro, im Vergleich zu 495,1 Millionen Euro im Vorjahr, was den Fokus von Quintets auf Effizienzsteigerungen widerspiegelt.

Damit erzielte Quintet einen Nettogewinn von 66,3 Millionen Euro, im Vergleich zu 68 Millionen Euro im Jahr 2024. Die Cost-Income-Ratio der Gruppe verbesserte sich weiter auf 84,4 % – nach 86,6 % im Vorjahr – und setzte damit den kontinuierlichen Trend einer verbesserten Kostendisziplin fort.

Zum 31. Dezember 2025 belief sich das gesamte Kundenvermögen auf 105,1 Milliarden Euro, gegenüber 100,6 Milliarden Euro zum Jahresende 2024. Hierin spiegeln sich sowohl der Anstieg des verwalteten Vermögens im Private Banking als auch des verwahrten Vermögens von institutionellen Kunden sowie der stetig wachsende Kundenstamm wider.

Quintet wies im gesamten Jahresverlauf eine solide und konservative Bilanzstruktur auf. Die Kernkapitalquote (CET1) der Gruppe nach Basel III stieg per Ende 2025 auf 22,5 %, gegenüber 20,3 % am Ende des Vorjahres, und lag damit deutlich über der aufsichtsrechtlich geforderten Schwelle. Die Liquiditätsdeckungsquote (LCR) von Quintet stieg Ende 2025 auf 146 %, verglichen mit 137,4 % Ende 2024, und lag damit ebenfalls deutlich über dem erforderlichen Wert. Die aktuelle Finanzierungs- und Liquiditätssituation ist weiterhin äußerst stabil.

Hugo Bänziger, Vorsitzender des Board of Directors der Quintet Private Bank, sagt: „In den letzten Jahren gab es kaum eine Zeit, in der sich die geopolitische Lage so rasant verändert hat wie heute. Doch selbst als die weltweiten Spannungen zunahmen und die Unsicherheit die Volkswirtschaften belastete, hat unser disziplinierter Anlageprozess unseren Kunden Erfolge beschert. Trotz volatiler Zinserwartungen und plötzlicher Marktschwankungen erzielten unsere Kernstrategien bei jedem Anlageprofil positive absolute Renditen.“

Er fügt hinzu: „Um in diesem zunehmend komplexen Umfeld erfolgreich zu agieren, haben wir unsere Unternehmensführung langfristig gestärkt, indem wir drei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat aufgenommen haben, die unsere Kompetenzen in den Bereichen Finanzen, Märkte, Technologie und Risiko erweitern. Gleichzeitig markiert die Ernennung von Thomas Heinzl zum Konzern-CEO mit Wirkung zum 13. April einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung unserer Führung. Seine umfassende Branchenerfahrung und seine klare strategische Vision werden dazu beitragen, unser Angebot zu erweitern, Innovationen voranzutreiben den Anspruch höchster Kundenorientierung einzulösen.

Mit Blick auf das Jahr 2026 und darüber hinaus werden wir unser Geschäftsmodell weiter optimieren, um die Effizienz zu steigern und noch mehr Zeit für eine intensive Kundenbetreuung zu gewinnen. Technologie und künstliche Intelligenz werden unsere Arbeitsweise erheblich effizienter gestalten, auch wenn der persönliche Kontakt immer im Vordergrund bleibt. Die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen ist und bleibt unverändert im Mittelpunkt unserer Vision für das Private Banking.“

Kontakt